In der zweiten Klasse haben wir ein ganz neues Fach kennengelernt: IMSK – das steht für Information, Medien, Software und Kommunikation. Was anfangs noch sehr technisch und fremd klang, hat sich schnell als spannend und kreativ herausgestellt. Besonders das Thema Webdesign hat mich von Anfang an fasziniert.
Wir haben damit begonnen, eigene Websites zu erstellen, nicht mit vorgefertigten Baukastensystemen, sondern wirklich von Grund auf selbst programmiert. Dafür haben wir uns zuerst mit HTML beschäftigt, der sogenannten „Struktursprache“ fürs Web. Damit legt man fest, wie eine Webseite aufgebaut ist. Ich habe gelernt, wie man Texte sinnvoll gliedert, Tabellen einfügt, Bilder platziert und verschiedene Seiten durch Links miteinander verbindet.

Als nächstes kam CSS ins Spiel – die Sprache, die das Aussehen und Design einer Webseite bestimmt. Damit konnten wir unserer Website einen individuellen Look verpassen: Farben, Schriftarten, Abstände, Hintergründe und vieles mehr. Es war beeindruckend zu sehen, wie man mit ein paar Zeilen Code die Wirkung einer Seite komplett verändern kann.
Im Laufe des Semesters habe ich Schritt für Schritt meine eigene kleine Website gestaltet. Dabei ging es nicht nur darum, dass alles funktioniert, sondern auch, dass die Seite übersichtlich, ansprechend und benutzerfreundlich ist. Besonders spannend war es, kreativ zu arbeiten und gleichzeitig zu verstehen, wie technische Abläufe im Hintergrund funktionieren.
Das Projekt hat mir einen ersten Einblick in die Webentwicklung gegeben. Ich habe nicht nur gelernt, wie man mit HTML und CSS umgeht, sondern auch, wie wichtig Struktur, Design und Nutzerfreundlichkeit im digitalen Raum sind. Für mich war das eine richtig tolle Erfahrung und vielleicht sogar ein erster Schritt in Richtung zukünftiger Berufsmöglichkeiten im Medien- oder IT-Bereich.
